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Informationen zur Barrierefreiheit aus der Sicht der ÖPNV Betreiber

FTB startet die Betreibebedarfsanalyse im Projekt BAIM plus.

Informationen zur Barrierefreiheit aus der Sicht der ÖPNV Betreiber

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Seit dem 1. Februar führt das Forschungsinstitut Technologie und Behinderung (FTB) eine Umfrage bei den Betreibern im öffentlichen Personenverkehr durch. Bei dieser Umfrage werden unterschiedliche Ziele verfolgt. Auf der einen Seite interessieren die Informationsangebote der Unternehmen gegenüber mobilitätseingeschränkten Reisenden. Diese Gruppe umfaßt nicht nur Menschen mit Behinderungen, sondern auch Menschen mit Gepäck oder Eltern mit ihren Kleinkindern oder Kinderwagen. Von besonderem Interesse sind hierbei Dienste wie sie zum Beispiel im Projekt BAIM erarbeitet wurden und beim Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) bzw. beim Verkehrsverbund Berlin Brandenburg (VBB) als Ergänzung zur normalen Fahrplanauskunft angeboten werden.

Auf der anderen Seite soll herausgefunden werden welche Informationen in welcher Form bereits verfügbar sind. Denkbar sind hier zum Beispiel Statusinformationen zu Rolltreppen und Aufzügen. Hier soll festgestellt werden ob diese Information grundsätzlich verfügbar ist, wie sie gegebenenfalls erfasst wird und ob diese Information an die Kunden bzw. Reisenenden weitergegeben werden.

Schließlich behandelt die Umfrage Dienste die sich noch in der Entwicklung befinden. Das Stichwort lautet hier "Mobile Dienste" die es dem Reisenden ermöglichen während der Fahrt Störungsinformationen (z.B. Ausfall von Fahrstühlen, Verspätungen) abzurufen (Pull Dienste) bzw. automatisch über solche informiert zu werden (Push Dienste). Mit dieser Information ist es prinzipiell möglich, während der Fahrt die Reise neu zu planen und auf die Störungen zu reagieren (z.B. Umstieg an einer anderen Haltestelle an der der Aufzug nicht gestört ist). Die Information kann sowohl über ein Mobiltelefon, ein PDA oder über ein Sprachdialogsystem kommuniziert werden. Die Umfrage ist anonym. Als Datenbasis wurden ca. 470 Verkehrsunternehmen angeschrieben und um Ihre Mitarbeit gebeten. Jedes Verkehrsunternehmen das den Fragebogen komplett ausfüllt erhält auf Wunsch die Ergebnisse der Umfrage zugesandt. Die Umfrage wird voraussichtlich zwei Wochen laufen und die gewonnen Erkenntnisse fließen dann in das weitere Vorgehen beim Projekt BAIM plus mit ein.

Der Koordinator der Betreiberbedarfsanalyse ist Herr Dr. Christian Radek.

 

Kontaktinformationen

Dr. Christian Radek
Forschungsinstitut Technologie & Behinderung (FTB)
Evangelische Stiftung Volmarstein (ESV)
Grundschötteler Straße 40
58300 Wetter (Ruhr)

E-Mail: baim@ftb-net.de
Web: www.ftb-net.de

 

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24. November 2010

 

Fachhochschule Frankfurt am MainZentrum für Logistik, Mobilität und Nachhaltigkeit (ZLMN)

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